Die A5 verbindet

 
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Tiefbauamt des Kantons Bern
Nationalstrassenbau
Stefan Graf
Reiterstrasse 11
3011 Bern
Tel. 031 633 35 11
Fax 031 633 35 80
info@a5-biel-bienne.ch

 

Mit der Autobahnumfahrung A5 Biel-Bienne soll eine der letzten Lücken im Schweizer Nationalstrassennetz geschlossen werden: Die Verbindung von Solothurn nach Yverdon. Das neue Teilstück rund um Biel fügt die A5 mit der A16 Transjurane und der Autobahn T6 Richtung Bern zusammen.

Die A5 führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Region. Biel und Nidau sowie die angrenzenden Gemeinden werden effizient vom Durchgangsverkehr entlastet.

Der Ostast nimmt Gestalt an

Der rund 4,9 km lange Ostast reicht von der Verzweigung Brüggmoos bis zur Verzweigung Bözingenfeld. Er schafft eine schnelle Verbindung zwischen der A16 (Transjurane) und der A5 Richtung Solothurn einerseits und der T6 Richtung Lyss / Bern andererseits. Dadurch werden verschiedene städtische Hauptachsen vom Durchgangsverkehr entlastet. Zentrale Elemente des Ostasts bilden der Büttenbergtunnel (1‘500 Meter), der Längholztunnel (2480 Meter) und die Verzweigung Brüggmoos. Die beiden zweiröhrigen Tunnel sind seit 2007 im Bau. Bei der Verzweigung Brüggmoos treffen die Autobahnäste aus Solothurn, Neuenburg und Bern aufeinander. Mit dem Bau wurde im Sommer 2012 begonnen. Bis 2017 soll der Ostast der Umfahrung Biel-Bienne fertiggestellt sein.

Der Westast entlastet

Für den Westast liegt ein generelles Projekt vor. Es ist das Ergebnis eines intensiven partizipativen Planungsprozesses, an dem alle direkt interessierten Kreise beteiligt wurden.

Dieses Teilstück der Autobahnumfahrung verläuft auf einer Strecke von 1300 Metern unterirdisch vom Brüggmoos durch das Weidteilequartier zum neuen Anschluss Bienne Centre. Weiter führt es durch den Tunnel City (750 Meter) zum Halbanschluss Seevorstadt. Anschliessend folgt der zweispurige Vingelztunnel.

Kernstücke des Westasts bilden der Anschluss Bienne Centre im Verlauf der Salzhausstrasse und der Halbanschluss Seevorstadt, der auf die Neuenburgstrasse gerichtet ist. Der Anschluss Bienne Centre stellte die Planer vor grosse Herausforderungen.

 A5

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Region ist die vorliegende Lösung breit abgestützt. Neue Gewerbe- und Bürogebäude entlang der Autobahn helfen mit, diese ins städtebauliche Gesamtbild zu integrieren. Die dahinter liegenden Wohnquartiere werden vor Lärm geschützt. Eine – zusammen mit den Städten Biel und Nidau – durchgeführte Testplanung hat aufgezeigt, dass eine durchgehende Überdeckung der Autobahn nur einen beschränkten städtebaulichen Wert hätte. Der Westast soll ab 2019 gebaut werden. Die Inbetriebnahme wird ca. 2030 sein.

Der Zubringer verbindet

Zum Westast gehört auch der Zubringer rechtes Seeufer mit dem Porttunnel. Dieser ist rund 1700 Meter lang und besteht aus einer Röhre mit zwei Fahrspuren im Gegenverkehr.

Über dem Nidau-Büren-Kanal entsteht eine neue, 4-spurige Brücke, die ins Brüggmoos führt. Sie wird aus denkmalpflegerischen Gründen neben der bestehenden Wehrbrücke gebaut. Sie dient dem Durchgangs- sowie dem Lokalverkehr von und nach Port. Das historische Wehr bleibt künftig dem Langsamverkehr vorbehalten.