Informationen bezüglich Coronavirus

Aktuell arbeiten die Wirtschaftskammer Biel-Seeland (WIBS) und der HIV Sektion Biel-Seeland / Berner Jura an verschiedenen Handlungsfeldern und stehen in ständigem Kontakt mit den verantwortlichen Behörden. Das oberste Ziel ist die Ausarbeitung konkreter Massnahmen zur Unterstützung aller Wirtschaftsakteure der Region. Hier halten wir Sie regelmässig über den Stand der Arbeiten auf dem Laufenden. Folgen Sie uns auch auf FacebookInstagram und Linkedin für regelmässige Updates und schreiben Sie sich für unseren Newsletter ein.

Aktuelle Massnahmen 

 

Arbeit

Homeoffice-Empfehlung: Homeoffice ist in allen Bereichen, in denen es ohne unverhältnismässigen Aufwand möglich ist, zu Hause zu arbeiten, empfohlen.

Covid-Zertifikat: Arbeitgeber dürfen das Vorliegen eines Zertifikats bei ihren Arbeitnehmenden überprüfen, wenn es dazu dient, angemessene Schutzmassnahmen festzulegen oder Testkonzepte umzusetzen. Die Information über den Immunitätsstatus oder das Testergebnis dürfen nicht für weitere Zwecke verwendet werden. Die Verwendung des Zertifikats sowie die daraus abgeleiteten Massnahmen müssen bei den Arbeitnehmenden konsultiert und schriftlich dokumentiert werden. Der Arbeitgeber muss aus Datenschutzgründen, wenn immer möglich, das datenarme «Zertifikat light» verwenden.

Maskenpflicht in Innenräumen:  Auch für Arbeitnehmende gilt die generelle Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenbereichen. Ansonsten gibt es im Arbeitsbereich keine generelle Maskenpflicht mehr. Der Arbeitgeber hat aber weiterhin die Pflicht, die Arbeitnehmenden zu schützen und zu entscheiden, wo und wann das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz nötig ist.

 

Veranstaltungen

In Innenräumen

Bei Veranstaltungen in Innenräumen ist der Zugang ab 16 Jahren auf Personen mit gültigem Covid-Zertifikat beschränkt.

Ausgenommen von der Covid-Zertifikats Pflicht sind:

  • Veranstaltungen mit maximal 30 Personen eines Vereins oder einer anderen beständigen Gruppe, deren Mitglieder dem Organisator bekannt sind. Hier gilt in Innenbereichen eine Maskenpflicht, ein Konsumationsverbot und Kapazitätsbeschränkung auf 2/3.
  • Religiöse Feiern, Bestattungen, Veranstaltungen im Rahmen der üblichen Tätigkeit und der Dienstleistungen von Behörden sowie Anlässe zur politischen Meinungsbildung sowie Selbsthilfegruppen mit bis zu 50 Personen. Hier gilt in Innenbereichen eine Maskenpflicht, ein Konsumationsverbot, Kapazitätsbeschränkung auf 2/3 und die Kontaktdaten müssen erhoben werden.
  • Für Veranstaltungen in Innenräumen ohne Covid-Zertifikats Pflicht gelten besondere Anforderungen.
 

 

Masken

In öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt Maskenpflicht. Beispielsweise in Geschäften, in Restaurants oder im geschlossenen Bereich von Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs. Genaue Informationen finden Sie auf der Seite Masken. Als Faustregel gilt: Tragen Sie in Innenräumen immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind, keine Zertifikatspflicht gilt und Sie den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können.  

 

 

Restaurants und Bars

Der Zugang zu Innenbereichen von Restaurations- und Barbetrieben, in denen die Konsumation vor Ort erfolgt, muss auf Personen ab 16 Jahren mit gültigem Covid-Zertifikat beschränkt werden. Für die Gäste gelten keine Einschränkungen, wie beispielsweise keine Maskenpflicht, mehr. Diese Regelung gilt auch für Hotelrestaurants (jedoch nicht für die alleinige Übernachtung im Hotel).

In Gassenküchen, Betriebskantinen sowie in Restaurants im Transitbereich von Flughäfen, der nur für Passagiere mit Tickets zugänglich ist, gelten keine Zugangsbeschränkungen.

Betreiber von Restaurationsangeboten in diesen Bereichen müssen geeignete, auf die spezifische Situation zugeschnittene Schutzmassnahmen vorsehen. Für Aussenbereiche können die Betreiber frei entscheiden, ob sie für diese ebenfalls eine Zugangsbeschränkung vorsehen wollen oder nicht. Sieht ein Betreiber im Aussenbereich keine Beschränkung des Zugangs vor, so muss zwischen den Gästegruppen entweder der erforderliche Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder eine Abschrankung angebracht werden.

 

Isolation

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. 

 

 

Quarantäne

Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen in Quarantäne.

 

Aktuelle Situation

 

Härtefall im Härtefall

Der Bundesrat hat am 18. Juni 2021 beschlossen, das Modell «Härtefall im Härtefall» auch auf kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 5 Millionen Franken auszuweiten. Der Regierungsrat hat die kantonale Härtefallverordnung entsprechend an die Bundesverordnung angepasst. Das Modell findet Anwendung bei Unternehmen, die mehr als 70% Umsatzeinbusse erlitten haben. Die Höchstbeträge der Unterstützung werden auch für kleine Unternehmen auf 30% des massgebenden Umsatzes erhöht und der absolute Höchstbetrag wird für kleine Unternehmen auf 1.5 Millionen Franken pro Unternehmen angehoben.

 

Abschluss Härtefallprogramm

Im Rahmen der Verordnungsänderung vom 7. April 2021 hat der Regierungsrat allen Unternehmen in Aussicht gestellt, dass sie im späteren Verlauf des Vollzugsprogramms ihren Erstentscheid einmalig wiedererwägen lassen können, insbesondere um das Härtefallprogramm zu wechseln oder um die Umsatzperiode von 12 Monaten neu festzulegen. In der kantonalen Härtefallverordnung wird daher eine neue Regelung integriert, damit diese Schlusswiedererwägungen vorgenommen werden können. Damit schafft der Regierungsrat die Grundlage für einen vereinfachten und geordneten Abschluss des Härtefall-Programms per 31. August 2021.


Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SECO

 

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