Informationen bezüglich Coronavirus

Aktuell arbeiten die Wirtschaftskammer Biel-Seeland (WIBS) und der HIV Sektion Biel-Seeland / Berner Jura an verschiedenen Handlungsfeldern und stehen in ständigem Kontakt mit den verantwortlichen Behörden. Das oberste Ziel ist die Ausarbeitung konkreter Massnahmen zur Unterstützung aller Wirtschaftsakteure der Region. Hier halten wir Sie regelmässig über den Stand der Arbeiten auf dem Laufenden. Folgen Sie uns auch auf FacebookInstagram und Linkedin für regelmässige Updates und schreiben Sie sich für unseren Newsletter ein.

Aktuelle Massnahmen 

Homeoffice-Pflicht

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist.

Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.

In Innenräumen: Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

(Dispensation von der Maskentragpflicht: Für den Nachweis medizinischer Gründe ist ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten erforderlich; ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist.)

Schutz besonders gefährdeter Personen

Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Homeoffice oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt.

Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz. 

Schliessung Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs

Einkaufsläden und Märkte werden geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort.

Die Regelung, dass Läden, Tankstellenshops und Kioske nach 19 Uhr sowie sonntags geschlossen bleiben müssen, kann dagegen wieder aufgehoben werden.

Private Veranstaltungen und Menschenansammlungen eingeschränkt

An privaten Veranstaltungen dürfen maximal 5 Personen teilnehmen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden ebenfalls auf 5 Personen beschränkt.

 

Empfehlung: Der Bundesrat empfiehlt, Treffen und Feste auf zwei Haushalte zu beschränken und die Anzahl der Kontakte so gering wie möglich zu halten.

Öffentliche Veranstaltungen

Grundsätzlich gilt: Veranstaltungen sind verboten.

Restaurants und Bars geschlossen

Gastronomiebetriebe sind geschlossen.

Ausnahmen: Betriebskantinen, Schulkantinen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II sowie Restaurants für Hotelgäste dürfen offenblieben. Take-away-Angebote und Lieferdienste sind erlaubt.  

 

Maskenpflicht wird weiter ausgedehnt
Seit dem 19. Oktober gilt eine Maskenpflicht für alle Personen in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in Wartebereichen des öffentlichen Verkehrs und an Bahn- und Flughäfen. Neu muss auch in den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben eine Maske getragen werden, wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte. Eine Maskenpflicht gilt auch in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.

 

 

Aktuelle Situation

Der Bundesrat hat am 04.11.2020 verkündet, dass es eine Verlängerung des Corona-Erwerbsersatzes auch für indirekt betroffene Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung gibt. Viele Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sind nach wie vor oder erneut von den Massnahmen gegen das Corona-Virus stark betroffen, auch wenn sie ihr Unternehmen nicht schliessen müssen. Sie können weiterhin Corona-Erwerbsersatz beanspruchen: Mit dem neuen Covid-19 Gesetz hat das Parlament diese Unterstützung verlängert und ausgeweitet. Die neue Regelung tritt rückwirkend auf den 17. September 2020 in Kraft und ist befristet auf den 30. Juni 2021.

 

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. September 2020 beschlossen, die Geltungsdauer der COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall zu verlängern. Somit kann die Corona-Erwerbsersatzentschädigung in gewissen Fällen auch nach dem 16. September 2020 ausgerichtet werden. Die Verlängerung betrifft unter Quarantäne gestellte Personen und Eltern, deren Kinder nicht von Dritten betreut werden können sowie Selbstständigerwerbende, die ihren Betrieb schliessen mussten oder deren Veranstaltungen verboten wurden. Unterstützung für Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, deren Tätigkeit erheblich eingeschränkt ist, werden derzeit im Parlament im Rahmen der Debatten zum Covid-19-Gesetz diskutiert.

 

Der Kanton Bern hat am 22.01.2021 das neue Härtefall-Programm mit gelockerten Vorgaben lanciert. Füllen Sie die Selbstdeklaration und das Antragsformular aus, um von der Hilfe profitieren zu können. Nun gibt es neu folgende drei Fälle für Sofortunterstützung:

Härtefall 1 (Umsatzausfall): Umsatzausfall von mehr als 40% während 12 aufeinanderfolgenden Kalendermonaten (Periode frei wählbar im Zeitraum 1.1.2020-30.6.2021)

Härtefall 2 (Betriebsschliessung): Behördliche Anordnung zur Betriebsschliessung von mind. 40 Tagen seit dem 1. November 2020

Härtefall 3 (kumulativ): Umsatzausfall im Jahr 2020 (1.1-31.12.2020) von mehr als 40% + Behördliche Anordnung zur Betriebsschliessung mind. 40 Tage seit dem 1. November 2020

Auf folgendem Factsheet und Merkblatt erwarten Sie weitere detaillierte Informationen zum Vorgehen. Auf dieser Internetseite finden Sie wertvolle FAQ. Für Fragen steht Ihnen auch die Hotline Härtefallhilfe des Kantons Bern zur Verfügung: 031 636 96 00.


Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SECO

 

Kostenloses Beratungsangebot von be-advanced

Der Service für KMU und Start-ups richtet sich an folgende drei Themenfelder: 

  1. Finanzielle Kompensation/ Sicherstellung der Liquidität
  2. Kurzfristige organisatorische Massnahmen
  3. Diversifizierungsmöglichkeiten

Prozess: Erstgespräch von einer Stunde und anschliessend 8 Stunden Coaching durch einen akkreditierten Coach. Der Coach Pool wurde aufgrund der aktuellen Situation kurzfristig auf 30 Coaches erhöht. Hier geht es zum Angebot: https://be-advanced.ch/covid-19/